Konfirmation

Die Konfirmation (von lat. „confirmare“ = befestigen, bekräftigen) ist die Bestätigung der Taufe, die ein Mensch als Säugling oder Kind erlebt hat.

Damals wurden die Eltern und Paten gefragt, ob sie die Taufe des Kindes wünschen. Jetzt, bei der Konfirmation, sagt der getaufte Jugendliche selbst „Ja“ zu einem Leben als Christ.
Bei der Konfirmation wird dem einzelnen Jugendlichen Gottes Segen unter Handauflegung zugesprochen.

Der Konfirmation geht die einjährige „Konfi-Zeit“ voraus, in der die Jugendlichen den Inhalt des christlichen Glaubens und Jesus Christus kennenlernen. Dazu gehören:

  • der Konfirmandenunterricht am Mittwochnachmittag,

  • das gemeinsame Feiern der Gottesdienste am Sonntag und zu besonderen Anlässen (Schulgottesdienste, Jugendgottesdienste u.a.)

  • verschiedene Exkursionen, z.B. zum Friedhof, ins Bibelmuseum nach Stuttgart u.a.,

  • gemeinsame Freizeitaktivitäten, z.B. der „Konfi-Cup“ im Kirchenbezirk,

  • eine Reihe von diakonischen Einsätze, die den Jugendlichen Freude bereiten und anderen Menschen eine Hilfe sind (Äpfel auflesen und zu Apfelsaft verarbeiten, „Wägelesaktion“ im Advent u.a.),

  • die dreitägige Freizeit, die ein verbindlicher Bestandteil der Konfi-Zeit ist.


Die Konfi-Zeit beginnt in der Regel für Jugendliche nach den Osterferien im siebten Schuljahr oder im Alter von 13 Jahren und dauert etwa ein Jahr. Zum Anmeldetreffen werden die entsprechenden Familien entweder persönlich oder über die lokale Presse eingeladen.

Die Konfirmationen in Weilheim finden immer am dritten und vierten Sonntag nach Ostern statt.

Wichtig für das Gelingen der Konfi-Zeit ist die bewusste Entscheidung der Konfirmandinnen und Konfirmanden, Gott und das Leben als Christen kennenlernen zu wollen. Von den Familien der Jugendlichen erwarten wir aktives Interesse und Offenheit für die Kirchengemeinde und die Themen des Glaubens.