Termine aktuell

Wochenspruch zum Sonntag, 5. April 2020 (Palmsonntag)

Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

(Johannes 3,14b.15)

 

Organisatorische Hinweise

(1)   Gottesdienst: Für jeden Sonntag gibt es die Videoaufnahme eines Gottesdienstes (abrufbar über einen Link auf der Homepage www.peterskirche-weilheim.de). Außerdem wird auch ein Gottesdienstblatt mit kurzer Ansprache von einer/m der Pfarrer verfasst, das zu Hause (auch in der Familie) gelesen oder Älteren vorgelesen werden kann. Sie steht für den kommenden Sonntag (Palmsonntag, 05.04.20) in dieser Ausgabe des Mitteilungsblatts unter den Hinweisen der Ev. Kirchengemeinde Hepsisau!

(2)   Peterskirche: Die Peterskirche bleibt tagsüber geöffnet, solange es behördlich erlaubt ist. Es dürfen sich jedoch nicht mehr als zehn Personen gleichzeitig darin aufhalten. Die Schutzabstände sind einzuhalten. Die Eingangstüre steht den Tag über offen, so dass beim Betreten oder Hinausgehen die Türklinken nicht angefasst werden.

(3)   Als Seelsorger sind Pfarrer Hennig, Pfarrer Schlatter und Vikar Böhmerle jederzeit ansprechbar, telefonisch oder per E-Mail.

(4)   Das Pfarrbüro ist in der Karwoche wegen Urlaubs von Frau Hartmann nicht besetzt. Frau Hartmann ist ab Dienstag, 14.04.20, zu den üblichen Bürozeiten telefonisch zu erreichen.

(5)   „Kirche daheim“ lautet die zwei Wochen alte Rubrik auf unserer Homepage. Dort finden Sie jetzt auch Ideen für den Sonntagmorgen mit Kindern. Speziell zu Ostern werden wir mit praktischen und leicht umsetzbaren Vorschlägen weitere Anregungen für ein (gottesdienstliches) Osterfest zu Hause geben. Ganz neu auf der Homepage ist übrigens eine Aufnahme des Posaunenchors mit dem wunderschönen Lied „Bleib bei mir Herr“.

(6)   Hilfe kriegen – Hilfe geben. Wir vermitteln praktische Hilfe, z.B. das Einkaufen für ältere Menschen. Die Helferinnen und Helfer sind vertrauenswürdig und haben eine Ehrenerklärung unterschrieben. Sie brauchen Hilfe oder bieten Hilfe? – Dann rufen Sie bei Sandra Schöne an (01 79 / 2 33 60 01).

(7)   Biblisches Motto für das kirchliche Leben während der Coronakrise bleibt: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie“ (Jes 29,7). Das tun wir, indem wir die behördlichen Anordnungen einhalten; indem wir praktische Hilfe leisten; und indem wir beten. Deshalb gibt es anstelle der Veranstaltungshinweise auch für die kommenden acht Tage wieder Fürbittenvorschläge.

 

 

Donnerstag, 2. April

Fürbitte: Heute beten wir für die Krankenhauspfarrerinnen und -pfarrer, für die Menschen in der Telefonseelsorge, für die Notfallseelsorger und die Mitarbeitenden in der DRK-Notfallnachsorge: dass sie den Kranken und Unfallopfern beistehen können, dass sie den Coronavirus-Infizierten und den Verzweifelten Halt geben; dass sie auch den Ärzten und Pflegenden auf den Intensivstationen eine Hilfe sind, wenn die Belastung immer größer wird. Wir denken vor Gott – wie an jedem Donnerstag – auch an die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Kalixtenberg: dass sie vom Personal die Zuwendung an Leib und Seele bekommen, die sie mehr denn je brauchen; dass sich ihnen immer wieder ein Fenster zum Licht öffnet und ihnen Wärme und Geborgenheit spürbar werden.

 

Freitag, 3. April

Fürbitte: Wir bitten Gott heute für alle, die in diesen Tag die stillen Dienste der Nächstenliebe tun: zum Beispiel für die Frauen, die zu Hause Mundschutztücher nähen für Alten- und Pflegeheime; für die Nachbarn, die sich im Block oder in der Straße mit Einkäufen um Hochbetagte kümmern oder um jemanden, der in Quarantäne ist; für die Internetspezialisten, die ehrenamtlich die Unerfahrenen anleiten und so viele Ideen umsetzen; für diejenigen, die Tag für Tag einen einsamen Menschen anrufen, ihm ihr Ohr und ihre Zeit schenken – dass sie durch dankbare Resonanz gestärkt werden und dass sie alle den langen Atem haben, den es für die Wochen noch braucht.

 

Samstag, 4. April

Fürbitte: Wir denken heute vor Gott an diejenigen, die sich sehr schwer tun mit den Einschränkungen ihrer Freiheit; die unter dem Mangel an Bewegung leiden; die den Verlust an Autonomie schmerzlich spüren; die in der Angewiesenheit auf Dienste anderer sich neu ihres Älterwerdens bewusst werden und der Abschiedlichkeit des eigenen Lebens: dass sie nicht bitter werden und sich nicht gegängelt fühlen; dass sie um ihren Wert und ihre Würde wissen, auch wenn sie nicht mehr so wirksam, so frei und so krafterfüllt sind wie einmal; dass sie sich im Lassen einüben und gerade darin Gottes Güte erfahren, das Versöhnt-Sein mit dem Leben, auch den Reichtum dankbarer Erinnerungen, die Weisheit aus Jahren, den Frieden und Segen über dem Beten.

 

Sonntag, 5. April

9.30 Uhr Gottesdienst-Videoübertragung aus der Kirche Neidlingen (Vikarin Larissa Hopp) – abrufbar auf der Homepage www.peterskirche-weilheim.de (auch zu einem späteren Zeitpunkt). Die Glocken der Peterskirche läuten. Außerdem finden Sie ein Geistliches Wort von Pfarrerin Ute Stolz unter den Hinweisen der Ev. Kirchengemeinde Hepsisau in dieser Ausgabe des Mitteilungsblatts (s. nachfolgend).

Fürbitte: Am Beginn der Karwoche bitten wir Gott, dass wir Jesu Leiden und Sterben als Ausdruck seiner hingebungsvollen Liebe zu uns Menschen erkennen. Wir beten darum, dass er mit seiner Liebe und Nähe den Kranken, den Einsamen und den Verzweifelten spürbar nahe ist; den Opfern von Krieg und Vertreibung; den Menschen, die um ihres Glaubens willen benachteiligt werden; ja, uns allen, wo wir uns schwertun mit der Passion Jesu und mit dem, was uns geschieht. Wir bitten Gott um die Verbundenheit aller Konfessionen und Kirchen, der Kirchengemeinden und Gemeindeglieder im Zugehen auf Karfreitag und Ostern.

 

Montag, 6. April

Fürbitte: Wir beten für alle, die ihre Arbeit mit Sorge sehen: für die Landwirte und Bauern, die nicht wissen, wie sie in diesem Jahr ohne Hilfe die Ernte und Arbeit leisten sollen; für die Familienbetriebe und Unternehmen, deren Existenz in Gefahr ist; für alle, die sich im Moment wegen des Mangels an Arbeit sorgen; für alle, die im Moment wegen der Fülle in ihrer Arbeit erschöpft sind; für alle, die in Regierung und Rathäusern, Verwaltung und Verbänden rund um die Uhr nach Lösungen suchen – um den Gottes Geist „nicht der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

 

Dienstag, 7. April

Fürbitte: Wir bitten Gott heute für die Kinder und Jugendlichen um behütete Tage, um ein gesundes Selbst- und Gottvertrauen und um Achtsamkeit für ihre Mitmenschen; für die Eltern um Kraft und Geduld, auch um den Mut, den Kindern etwas von ihrem Glauben und ihren Fragen nach Gott zu zeigen; für Lehrinnen und Lehrer und für alle, die als Erzieherinnen, Unterrichtende, Trainer und Gruppenleiter den Kindern gerade in diesen Wochen Gutes mitgeben und vermitteln wollen, dass sie Wege finden für ein förderliches Begleiten der Kinder und dass sie auch jetzt ein gedeihliches Miteinander in der Gesellschaft mit Kindern und Jugendlichen einüben.

 

Mittwoch, 8. April

Fürbitte: Wir beten zu Gott heute für die Weltgemeinschaft, die das Corona-Virus zu gemeinsamem Handeln herausfordert. Für alle, die miteinander beraten und folgenreiche Entscheidungen treffen und für alle, die für Solidarität und Verständnis werben. Für alle Menschen, die Angst haben, und für die, die sie begleiten. Für alle Erkrankten und für die Ärzte und Pflegenden und alle, die für sie Sorge tragen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Katastrophen- und Rettungsdiensten. Wir bitte Gott auch für die vielen, vielen Menschen auf der Welt, die noch ganz andere Sorgen und Lebensnöte haben als die Coronakrise: für alle ohne Heimat und Sicherheit; für alle Kinder, die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror sind; für alle, mit denen niemand solidarisch ist – dass sie Gottes Gegenwart spüren und Zeichen der Liebe empfangen.